Archiv des Autors: IdA-KL2011

IdA – Gruppe “Krásná Lípa Herbst 2011″

Gruppenbild mit Dude vor dem grünen Haus in Krásná Lípa

30. Tag – „Heimfahrt“

Donnerstag, den 13. Oktober 2011

Also heute Tag 30. Es geht wieder nach Hause. Ist ein bisschen schwierig im Bus zu schreiben. Wir sind in etwa um 11 Uhr von Na Tokan los geiert Richtung Krasna Lipa. Dort waren wir ungefähr eineinhalb Stunden bis es weiter Richtung Grenze ging. Da gab es noch am Grenzschild ein Abschiedsgruppenfoto.

Dann ging es nach Deutschland. Erste Pause war ungefähr 70km vor Nürnberg. Letzten Stpop gab es in Greding. Wir haben Jasmin abgeliefert und dann ging es ab nach Hause.

29. Tag – „Kurz vor der Abfahrt“

Mittwoch, den 12. Oktober 2011

Ja Heute war Hausputz angesagt da wir morgen ja wieder aufbrechen nach Deutschland. Wir haben um 10 Uhr angefangen mit putzen, der Sebastian hat die Arbeitsaufteilung gemacht, die Jasmin und Ich mussten den Unteren Bereich machen. Der Rest war für die oberen Räume zuständig. Um ungefähr 12 Uhr waren wir mit allem fertig. Atze hatte andere Dinge zu erledigen. Er kam so um 13 Uhr hier in Na Tokani an.

Dann mussten wir ausmachen wer für das Putzen vom Dude (VW Polo) zuständig ist. Wir haben die Streichhölzer entscheiden lassen. Ja dann sind unser Begleiter und drei andere nach Varnsdorf gefahren und haben Geld abgehoben und das letzte Mal eingekauft. Die sind dann so um 16 Uhr wieder da gewesen. In der Zeit haben ich und der Benny Holz gehackt.

Dann kam der Atze zu mir zu mir und hat mir einen Strauß Blumen gegeben den ich Hana geben sollte. (Der Köchin vom Ivo, die uns immer umsonst Brot gegeben hatte, wenn wir mal vergessen hatten einzukaufen.)

Dann haben wir der Bara noch einen Blumenstrauß gegeben, die sich sehr darüber gefreut hat. Dann später sind Bara und Ivo zu uns rüber gekommen und haben uns beschenkt mit einem Kasten Bier und einer leckeren Torte, die wir dann alle zusammen verdrückt haben. Ja im Großen und Ganzen ein gelungener Abend, freue mich auf Morgen.

28. Tag – „Endspurt“

Dienstag, den 11. Oktober 2011

Heute ist Tag 28, bald geht es nach Hause. Ich freue mich schon auf meine Kinder und mein Zuhause.

Ich habe viel Nützliches aus Tschechien mitgenommen und hoffe es umsetzen zu können. Hab hier auch einen sehr guten Freund kennengelernt. Er war einer der Menschen der mich hier im Leben erhalten hat wenn es mir schlecht ging, und dafür danke ich Ihm.

Heute Nacht gab es hier in unserer Unterkunft einen totalen Stromausfall. Durch das seit Tagen schlechte und regnerische Wetter ist ein Baum im Wald auf die Stromleitung umgestürzt, die uns mit Strom versorgt. Die Reparatur dauerte bis Mittag und es ging ohne Strom und im Halbdunkel ans Zimmer aufräumen. Da gab es viel zu tun, denn unser Zimmer sah ziemlich schrecklich aus.

Nach der Putzaktion hat jeder seinen Teil zum Videoprojekt geliefert. Das war eine ordentliche Arbeit. Danach ging es um 15 Uhr weiter mit Kamilla zur Exkursion. Wir befürchteten das schlimmste, war aber nur eine Führung durch eine Ausstellung. Mit einem schönen Film sahen wir Sachen aus dem Nationalpark. Nachdem wir fertig waren ging es heim. Wir aßen bei Ivo noch ein fettes Schweineschnitzel. Tagesbericht schreiben, eine Rauchen, und dann Schlafen.

27. Tag – „Montag“

Montag, den 10. Oktober 2011

Heute war ein schöner Tag. Als erstes haben wir alle ausgeschlafen. Kurz nachdem alle aufgewacht sind, sind Franz, Benny, Atze, Achim und Ich nach Jetrichovice ins Verwaltungsgebäude gefahren, um Vaclav zu besuchen. Wir haben in Prag ein schönes Geschenk für ihn besorgt: ein originalgetreues Modell von seinem Land Rover. Er hat sich sichtlich darüber gefreut. Um sich zu revanchieren, hat er uns schöne Tassen, Postkarten und Armbänder vom Nationalpark geschenkt.

Als wir uns verabschiedet hatten, ging es wieder zurück nach Na Tokan, wo wir Benny und Franz an der Schranke rausließen. Ich fuhr dann mit Achim und Atze nach Ebersbach, um Achim am Bahnhof zu verabschieden. Daraufhin fuhr ich mit Atze zum Einkaufen und nach Hause.

Heute Abend gab es leckere Käsespätzle. Die Ballrunde fiel heute aus, da wir alle ziemlich müde waren, und in unser Bett wollten. Feierabend, fertig aus.

25. Tag – Prag

Samstag, der 08. Oktober 2011

Heute sind wir nach Prag gefahren. Das hieß wir mussten alle um 6 Uhr aufstehen weil wir um 8:30 Uhr in Chribska in den Bus nach Decin einsteigen mussten. Nach ca. 45min Fahrt kamen wir in Decin an. Atze hat erst einmal unsere Fahrkarten gekauft, bevor wir um 10:30 Uhr in den Zug einstiegen. Dann hieß es erst einmal 1,5h fahren bevor wir schließlich in Prag ankamen. Wo der Zug da war sind wir alle ausgestiegen.

Am Bahnhof haben wir dann den Treffpunkt ausgemacht wenn wir uns verlieren sollten. Dann ist die Alena mit uns losgegangen. Und alle waren noch so gut drauf. Ja als aller erstes hat Alena uns den Wenzel Platz gezeigt, ich habe es auf Video aufgenommen. Dann sind wir los gestrahlt Richtung Innenstadt. Die Alena hat uns dann gezeigt wo sie gewohnt hat und aufgewachsen ist. Hat uns auch Geschäfte erzählt, wo Sie als kleines Mädchen immer eingekauft hat, fand ich cool dass ich Sie gefragt habe, ob Sie unsere Reiseführerin sein will, das Lächeln von ihr hat mir persönlich gezeigt, dass Ihre Kindheit sehr schön war.

Ja dann haben wir erst einmal verschiedene Souvenirshops besucht und Stände angeschaut, wo ich auch die Geburtstags Geschenke für meine Freundin gefunden habe, was mich sehr gefreut hat. Ich danke der Gruppe dass wir gefahren sind. Bevor es nach Hause ging sind wir noch in etwa 3 Stunden alleine in Prag herumgelaufen. Sind erst einmal 45 Minuten durch die Gegend geiert um einen Laden zu finden. Danach gab es eine Pause.

Für mich ein dickes Sandwich. Basti und Fabi hatten ein schönes Stück Pizza. Weiter ging es zum Altstadtring, wo wir uns mit Alena, Benny und Atze getroffen haben, Danach ging es weiter Richtung Einkaufszentrum, in dem wir noch ein Geschenk für Vaclav besorgt haben. Daraufhin gingen wir alle direkt zum Bahnhof, und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

24. Tag – „Online – Blog“

Freitag, den 7. Oktober 2011

Wie jede Woche haben wir den Internetraum im Grünen Haus.

Ca. 2-4 Stunden haben die Leute von uns die ganzen Bilder dokumentiert und die Texte bearbeitet. Das war sehr anstrengend aber alle haben es bis Mittag überstanden, dann sind alle zur Mittagspause gegangen. Ein paar waren im Internetraum und haben private Sachen gemacht.

Dann hatten wir Zeit bis 15:30 Uhr, ab da kam die Alena für den Tschechisch – Unterricht. Die meisten von uns waren sehr müde, aber haben alle durchgehalten und das war super. Wo der der Tag zum Abend geworden ist, hat uns der Atze heimgebracht. Ich bin Richtung Marias Ruh rauf, und was der Franz u. Jasmin gemacht haben weiß ich nicht. Und so kommt der nächste Tag!

23. Tag – Nationalpark: Letzter Tag

Donnerstag, den 06.10.2011

Heute ist der 23. Tag. Die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist besser geworden. Ales erstes sind wir durch Jetrichovice gefahren. Dort warteten wir im Verwaltungsgebäude der Ranger auf Vaclav. Dort holten wir auch den Hänger.

Wir befestigten an dem Hänger noch eine Tafel. Dann ging es eine gefühlte dreiviertel Stunde durch den Wald. An unserem Arbeitsplatz angekommen, luden wir einen der Nationalparkwächter ein, in unserem Land Rover mitzufahren.

Der Grenzbach Danach ging es ungefähr 500m weiter abwärts ins Tal an die deutsch-tschechische Grenze. Dort tauschten wir an einer Grenzmarkierung eine alte Tafel durch eine neuere aus. Nach einer kurzen Zigarettenpause ging es wieder zurück zum Land Rover.

An der Dolsky Mühle entrümpelten wir ein Waldstück. Bevor wir dort ankamen, haben wir uns erst einmal um gute 500m Meter verlaufen. Als positiven Aspekt des Tages empfinde Ich immer wieder die alte Mühle, die mich sehr fasziniert. Genauso wie die Landschaft außen herum. Im Freien lässt es sich einfach besser arbeiten.

Nach ca. 20min. mussten wir gefühlte 3000 Meter bergauf steigen. Oben am Land Rover angekommen haben wir noch das Auto eingeladen, dann war Zeit für eine kurze Pause.

Wir fuhren noch zu einer Mülldeponie, um den Dreck, den wir zuvor aus dem Wald gezogen haben zu entsorgen. Vaclav war so nett, uns den „Pravcicka Brana“, in unserer Sprache “Prebischtor” genannt, zu zeigen, einen riesiges Felsentor inmitten der Landschaft.

Es ist das Wahrenzeichen des Nationalparks. Als wir alles gesehen hatten, fuhren wir wieder zurück nach Na Tokani. Es gab noch die „Ball-Runde“, in der jeder seine Ereignisse des Tages berichten konnte, Essen, fertig aus.

22. Tag – Brückenbau Teil 2

Mittwoch, den 05.10.2011

Mittwoch: Benjamin und Ich waren heute wieder im Nationalpark tätig. Außerdem durften wir einen neuen Gast in unsere Runde begrüßen. Achim, der sog. Videomann hier, ist für ein paar Videoprojekte zuständig.

Er ist bis Sonntag unser Gast. Er gab uns auch eine seiner wertvollen Kameras mit, damit wir währen der Arbeit einen Teil unserer Tätigkeiten dokumentieren konnten. An unserem gewohnten Stehplatz angekommen, schleppten wir die drei letzten großen Trümmer zu Brücke, und beobachteten Klein-Vaclav beim Brückenbau.

Es waren insgesamt noch 6 längere Teile vorhanden, die Benny und ich natürlich auch noch hintergebracht haben. Wir haben uns gegenseitig mit dem dokumentieren der Tätigkeiten abgewechselt: mal hat Benny die Fotos geschossen und Videos gemacht, und ein andermal war ich wiederrum dran.

die fast fertige Brücke Am wichtigsten war heute für uns, daß wir die komplette Brücke fertig bekamen, um sie dann als erstes betreten zu können. Im Laufe des Tages wurde unser Zeitplan durcheinander gebracht. Es hieß, dass wir bis 16 Uhr regulär arbeiten sollten, aber laut der Aussage von Groß-Vaclav konnten wir nur bis 14 Uhr arbeiten. Das warf unseren Plan, die Brücke fertigzustellen, erst einmal über den Haufen.

Nach einem kurzen Telefonat mit Bara, Ivos Frau aus dem Grünen Haus, wurde abgesprochen, dass wir dann doch bis 15 Uhr arbeiten durften. Wir brachten die letzten Trümmer zu Brücke, und nach einer kurzen Zeit wahr selbige dann auch endlich fertiggestellt.

Benny und Ich durften sie als erste betreten, wir sind einmal hin und her gelaufen, Klein-Vaclav hat uns natürlich dabei gefilmt. Zuhause angekommen zeigten wir der Gruppe unsere heutigen Aufnahmen, welche in Komplettlänge ca. 15min betrugen. Bei so vielen Aufnahmen kam doch recht brauchbares Material zusammen.

Am Abend gab es wieder unsere „Ball-Runde“ mit Achim, und dem Rest der Gruppe. Fabian hat heute Nudeln mit eine pikanten Hackfleischsoße gekocht. Achim und Atze haben sich auf den Weg gemacht, Alena zu besuchen, und der Rest der Gruppe verzog sich auf Ihre Zimmer.

Somit ging ein weiter Tag in Na Tokani zu Ende.

21. Tag – Brückenbau

Dienstag, den 04.10.2011

Wie jeden Arbeitstag begann auch dieser um 9 Uhr. Benny und Ich wurden pünktlich von Vaclav abgeholt. Unsere Fahrt führte durch Jetrichovice hindurch, bis zu einem kleinen Waldstück, an dem wir “Klein-Vaclav” trafen. Wir nennen ihn hier so, weil er denselben Namen wie unser Fahrer hat.

Besagter Mann fuhr uns dann mit seinem Anhänger voraus, bis zu unserem Ziel im Wald. An unserem Stehplatz angekommen, haben wir uns erst einmal alle gegenseitig vorgestellt.

der Nationalpark Ich durfte ein wenig den Dolmetscher spielen, was mir ziemlich Spaß gemacht hat, weil ich dadurch mein gelerntes Englisch ein wenig einsetzen konnte. Die Strecke vom Stehplatz bis zu Brücke betrug ca. 1,5km.

Heute sind wir insgesamt 16km hin und hergelaufen, was ziemlich anstrengend war, da wir das laufen mit so schweren Gewichten (Wir mussten die Holz-Einzelteile die komplette Strecke hin- und hertragen) nicht mehr gewohnt wahren. Letzlich genoß ich die Arbeit in der Natur sehr.

Es war auch äußerst interessant Klein-Vaclav beim Brückenbauen zu beobachten, wenn mir mal wieder mit den Holzteilen an der Brücke angekommen sind. Er hatte sichtliche Erfahrung im Umgang mit Holz und Werkzeug.

Feierabend war um 15.15 Uhr. Dann wurden wir wieder zurück nach Hause gefahren. Zurück in Na Tokani holte uns Kamilla in derselben Minute zu einer weiteren Exkursion ab.

der Atze Während Jasmin und Franz den Tag mit Atze in Deutschland auf Grund von Krankheitsfällen, Ärzte und Krankenhäuser suchten, machte ich mich mit Fabian, Benny und Kamilla auf den Weg zum Kaltenberg, einem 735,5m hohem Berg mitten im Tschechischen Nationalpark.

Auf Gipfel angekommen, konnten wir einen 16 Meter hohen Aussichtsturm bestaunen. Jede der Stufen war mit den Namen der jeweiligen Spender versehen.

Eine Stufe kostete 5000 Kronen. Oben angekommen hatten wir eine atemberaubende Aussicht, über tausende von Meter hinweg. Ich hätte das ganze Spektakel gerne bei Sonnenuntergang beobachtet.

Wieder daheim, gab es die übliche Routine, „Ball-Runde“, Abendessen usw. Wir gingen alle schlafen, und somit endete auch dieser ereignisreiche Tag.