21. Tag – Brückenbau

Dienstag, den 04.10.2011

Wie jeden Arbeitstag begann auch dieser um 9 Uhr. Benny und Ich wurden pünktlich von Vaclav abgeholt. Unsere Fahrt führte durch Jetrichovice hindurch, bis zu einem kleinen Waldstück, an dem wir “Klein-Vaclav” trafen. Wir nennen ihn hier so, weil er denselben Namen wie unser Fahrer hat.

Besagter Mann fuhr uns dann mit seinem Anhänger voraus, bis zu unserem Ziel im Wald. An unserem Stehplatz angekommen, haben wir uns erst einmal alle gegenseitig vorgestellt.

der Nationalpark Ich durfte ein wenig den Dolmetscher spielen, was mir ziemlich Spaß gemacht hat, weil ich dadurch mein gelerntes Englisch ein wenig einsetzen konnte. Die Strecke vom Stehplatz bis zu Brücke betrug ca. 1,5km.

Heute sind wir insgesamt 16km hin und hergelaufen, was ziemlich anstrengend war, da wir das laufen mit so schweren Gewichten (Wir mussten die Holz-Einzelteile die komplette Strecke hin- und hertragen) nicht mehr gewohnt wahren. Letzlich genoß ich die Arbeit in der Natur sehr.

Es war auch äußerst interessant Klein-Vaclav beim Brückenbauen zu beobachten, wenn mir mal wieder mit den Holzteilen an der Brücke angekommen sind. Er hatte sichtliche Erfahrung im Umgang mit Holz und Werkzeug.

Feierabend war um 15.15 Uhr. Dann wurden wir wieder zurück nach Hause gefahren. Zurück in Na Tokani holte uns Kamilla in derselben Minute zu einer weiteren Exkursion ab.

der Atze Während Jasmin und Franz den Tag mit Atze in Deutschland auf Grund von Krankheitsfällen, Ärzte und Krankenhäuser suchten, machte ich mich mit Fabian, Benny und Kamilla auf den Weg zum Kaltenberg, einem 735,5m hohem Berg mitten im Tschechischen Nationalpark.

Auf Gipfel angekommen, konnten wir einen 16 Meter hohen Aussichtsturm bestaunen. Jede der Stufen war mit den Namen der jeweiligen Spender versehen.

Eine Stufe kostete 5000 Kronen. Oben angekommen hatten wir eine atemberaubende Aussicht, über tausende von Meter hinweg. Ich hätte das ganze Spektakel gerne bei Sonnenuntergang beobachtet.

Wieder daheim, gab es die übliche Routine, „Ball-Runde“, Abendessen usw. Wir gingen alle schlafen, und somit endete auch dieser ereignisreiche Tag.

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